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[Info] Remotezugriff auf Parallels Virtuozzo Containers-VEs über Terminaldienste (RDP)

Lösung

Parallels Virtuozzo Containers (nachfolgend Virtuozzo genannt) verwendet Microsofts systemeigene Terminaldienste mit dem Remote Desktop-Protokoll (RDP), um zu Verwaltungszwecken den direkten Zugang zum VE (Virtual Private Server)-Desktop bereitzustellen. Jedes VE führt eine eigene Terminaldienste-Instanz aus, die den RDP-Zugriff auf dieses VE bereitstellt.

Terminaldienste auf einem Virtuozzo-Server unterliegen der Microsoft Terminaldienste-Lizenzierung: es sind standardmäßig nur 2 gleichzeitige RDP-Sitzungen erlaubt.


Wenn Sie vorhaben, mehr als 2 gleichzeitige Terminaldienste-Verbindungen zu nutzen, müssen Sie zusätzliche Terminaldienste-Lizenzen auf Ihrer Virtuozzo-VM installieren.

Denken Sie daran, dass diese Lizenzen die Anzahl der gleichzeitgen Terminaldienste-Verbindungen definieren, sodass Sie lediglich so viele Lizenzen erwerben müssen, dass diese Anforderung erfüllt ist. Die Terminaldienste-Lizenzierung kann auf einem beliebigen VE installiert werden. Anschließend muss das erforderliche VE auf den Terminaldienste-Lizenzserver zeigen.

Virtuozzo ermöglicht Ihnen, die Anzahl der gleichzeitig für ein VE geöffneten RDP-Sitzungen zu begrenzen ("Anzahl der TS-Sitzungen" in QoS). Mithilfe dieser QoS-Einstellung können Sie die Terminaldienste-Lizenzen so aufteilen, dass nicht ein VE alle verfügbaren Terminaldienste-Lizenzen für sich alleine reklamiert.

Ab Virtuozzo 3.5.1 Service Pack 1 ist eine Verbindung in eine VE-Konsolensitzung möglich, sodass Tools wie VNC, pcAnywhere, Radmin usw., die die so genannte Windows Root-Sitzung (oder Root-Konsole) für die Verbindung zu einem typischen Windows 2003-Server verwenden, ebenfalls eingesetzt werden können.



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